Das Erstgespräch
Sie können mir gerne auch direkt eine E-Mail schreiben oder anrufen: kontakt@dewaal.wien / +43 670 189 1880
Rahmenbedingungen
Entsprechend dem Psychologengesetz 2013 bin ich zu Verschwiegenheit verpflichtet. Dies bedeutet, dass ich auch über den Zeitraum der Behandlung hinaus zur Wahrung der mir anvertrauten Informationen verpflichtet bin.
Im Fall einer akuten Selbst- oder Fremdgefährdung bin ich von dieser Schweigepflicht entbunden (Verständigung von Erziehungsberechtigten, Einsatzkräften).
Ich bin zudem zur Dokumentation jeder durchgeführten Leistung verpflichtet. Die Aufzeichnungen werden für den Zeitraum von 10 Jahren sicher aufbewahrt.
Bitte sagen Sie einen vereinbarten Termin fristgerecht mindestens 24 Stunden vorher ab. Bei späterer Absage wird das Honorar in Rechnung gestellt.
Das Honorar für eine Einheit mit 50 Minuten beträgt 90€. Das Honorar gilt jeweils für das Erstgespräch sowie für die Behandlung.
Sie können bar, per Überweisung und auch mit Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen.
Meine Praxis
Stauraczgasse 8/1
1050 Wien
Meine Praxis befindet sich in direkter Nähe von:
S-Bahn Station Matzleinsdorferplatz (ca. 4 Minuten zu Fuß)
Straßenbahn 62 Matzleinsdorferplatz (ca. 2 Minuten zu Fuß)
Bus 12A Fendigasse (ca. 4 Minuten zu Fuß)
Fragen und Antworten
In Ausbildung unter Supervision" (i.A.u.S.) bedeutet, dass sich eine Person im letzten Teil ihrer Ausbildung zur Psychotherapeutin befindet und eigenständig, aber unter regelmäßiger fachlicher Anleitung von erfahrenen Therapeuten, psychotherapeutisch arbeitet.
Das Erstgespräch dient dazu, einen Eindruck vom Therapeuten und dem Ablauf der Therapie zu gewinnen. Offene Fragen können geklärt werden und die Rahmenbedingungen werden besprochen. Oft dient das Erstgespräch aber auch nur und in erster Linie zur Entlastung und wir befassen uns mit Ihren aktuell belastenden Themen und nehmen uns dafür diese Zeit.
Verhaltenstherapie konzentriert sich auf das Erlernen neuer Verhaltensweisen und Bewältigungsstrategien. Ziel ist es, dysfunktionale Verhaltensweisen und Denkmuster zu erkennen und durch neue, ausgereifte Strategien zu ersetzen.
Es werden mit verschiedenen Methoden wie Exposition, kognitiver Umstrukturierung und Verhaltensübungen neue Erfahrungen und Lernprozesse ermöglicht. Diese führen dazu, dass der Patient nach Ende der Therapie ein gutes Verständnis über sein Störungsbild hat und selbstverantwortlich das erworbene Wissen einsetzen kann, um einen Rückfall in alte Verhaltensweisen zu verhindern.
Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten haben unterschiedliche Ausbildungen absolviert und unterscheiden sich auch in der Art der Behandlung.
Psychologen sind Absolventen eines Psychologiestudiums und befassen sich mit der Forschung in Bezug auf menschliches Verhalten, Denken und Fühlen.
Klinische Psychologen führen die klinisch-psychologische Diagnostik durch.
Psychiater sind Mediziner mit einer Facharztausbildung in Psychiatrie. Sie diagnostizieren psychische Erkrankungen und verschreiben die zur Behandlung notwendigen Medikamente.
Psychotherapeuten haben eine mehrjährige Ausbildung durchlaufen. Im letzten Teil der Ausbildung wählt der angehende Therapeut die Therapieform, mit der er arbeiten möchte und spezialisiert sich somit. Der Psychotherapeut begleitet den Patienten meist längere Zeit und arbeitet je nach Bedarf eng mit den Psychologen oder Psychiatern zusammen, um eine umfassende Behandlung zu gewährleisten.
Die Dauer und die Frequenz der Behandlung hängt davon ab, wie stark die Belastung bzw. wie ausgeprägt das Störungsbild ist. In der Regel sind Therapieeinheiten in wöchentlichen Abständen angedacht. Gegen Ende der Behandlung werden die Abstände oft größer, da der Patient bereits genug Fähigkeiten und Kenntnisse erworben hat, um ohne engmaschige Hilfe des Therapeuten weiter an seinen Themen zu arbeiten.
Oft haben Patienten einen langen Leidensweg hinter sich, bis sie in Therapie kommen. Für viele ist es eine große Überwindung, sich Hilfe zu suchen. Daher hat sich oft viel angestaut und die Patienten sind belastet. Es ist für die Therapie gut und wichtig, dass der Patient seine Gefühle zeigt und sich öffnen kann.
Ja! Das ist absolut ok. Da in den ersten Gesprächen genau erarbeitet wird, was Sie am stärksten belastet und welche Themen Ihnen am wichtigsten sind, formulieren wir Ihre persönlichen Therapieziele. Daraus ergibt sich ein Behandlungsplan, der als roter Faden dient. Somit kommen wir bald ins Handeln und die Einheiten füllen sich mit Übungen und wertvollen Informationen zu Ihrer Situation. Wenn jedoch ein aktuelles Thema auftaucht und Sie dies besprechen wollen, ist dafür immer Zeit und Platz. Es ist sehr wichtig, dass aktuelle oder neu auftauchende Probleme besprochen werden können, da sie wichtige Informationen zu Ihrem Befind und dem Fortschritt der Therapie geben. Ich habe stets ein offenes Ohr für alles, was Sie beschäftigt.
Wie weit Sie sich öffnen wollen, obliegt Ihnen. Oft braucht es dazu eine Vertrauensbasis, die im Laufe der Therapie entsteht. Wenn Sie etwas nicht, noch nicht oder überhaupt nicht besprechen wollen, ist das vollkommen in Ordnung.
Ja! Wenn Sie nicht einverstanden sind mit meinem Vorgehen oder Sie sich nicht verstanden fühlen, ist es wichtig, gleich zu reagieren. Geben Sie einfach eine Rückmeldung, damit wir gemeinsam erörtern können, was im Therapieprozess anders gestaltet werden muss, damit dieser für sie stimmig und zielführend ist.